Buchempfehlung: Sigmund Freud Die Traumdeutung | Nachwort von Hermann Beland 

Vor kurzem fiel mir ein Buch in die Hände, zu dem ich am Gymnasium eine Fachbereichsarbeit geschrieben habe. Damals wie heute interessieren mich in Büchern häufig die Fußnoten am meisten. Eine der Fußnoten, die damals von mir mit Rufezeichen versehen wurde, lautet: 

„Aristoteles hat sich darin geäußert, der beste Traumdeuter sei der, welcher Ähnlichkeiten am besten auffasse: denn die Traumbilder seien, wie die Bilder im Wasser, durch die Bewegung verzerrt und der treffe am besten, der in dem verzerrten Bild das Wahre zu erkennen vermöge (Büchsenschütz, S. 65).“ 

Copyright: Sigmund Freud Die Traumdeutung, Fischer Taschenbuch Verlag GmbH, Frankfurt am Main, 1991, S. 111

Damals wie heute hat der Traum/das Träumen (bewusst oder unbewusst) für mich eine besondere Anziehungskraft. Oft scheint er/es mir realer als der Nicht-Traum: Nichts ist unmöglich, Grenzen fließen ineinander, die Intuition wird maximal ausgedehnt…

Und wie erkennt man das von Aristoteles angeführte „Wahre“ am besten: Ich denke, intuitiv.

#YogaNidra

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